Bambisana

Bambisana - Eine helfende Hand

Sieben Firmbewerber des “Firmi-Jahrgangs” 2004 in unserer Gemeinde entschieden sich trotz reichhaltigem Angebot dafür, in der Gruppe, die sich der Hilfe für das Canzibe Buschhospital verschrieben hat, ihr Praktikum zu absolvieren. Drei Betreuer begleiteten sie dabei. “Unter den vielfältigen Projekten haben wir uns für die Baustein-Aktion entschieden, weil wir so aktiv helfen können, da, wo unsere Hilfe benötigt wird und es für einen guten Zweck ist”, berichteten sie.
Wir haben uns beraten, wie wir am besten Spenden sammeln können und entschieden uns gemeinsam, kleine Bauklötze anzumalen und diese als symbolischen Baustein für Ihre Spende zu überreichen.  Die Klötzchen „kosteten“ je 3,00 Euro und wenn Sie einen solchen „Baustein“ gekauft haben, hängen wir eine Urkunde mit Ihrem Namen aus. Wir haben uns natürlich gefreut, wenn Gemeindemitglieder unser Projekt mit einer höheren Spende unterstützt haben,” berichteten sie nach der erfolgreichen Spendenaktion.
Sage und schreibe 1.455,70 Euro kamen so zusammen, um das Canzibe Buschhospital zu unterstützen. Das ist überwältigend und sicher wert, der Gemeinde davon im Internet zu berichten”, meint Jutta Weber, eine der Betreuerinnen des ausgesprochen erfolgreichen Praktikums. Einige der nunmehr “Ex-Firmis” wollten auch nach  der Firmung weitermachen und “ihr” Projekt in anderen Gemeinden im Siegerland vorstellen. Beides Gründe genug, das Projekt hier ausführlich vorzustellen. Bei Rückfragen kann die Gruppe dann gleich auf die im Internet vorhandenen Informationen verweisen.

Nun, da sind wir natürlich gern behilflich gewesen. Und wie sich die Erfolgsgeschichte dieser Gruppe - die sich im Jahr 2005 auch einen Namen gegeben hat - fortgesetzt  hat, können Sie auch gleich hier lesen, da Marie Theres Reis einige Informationen zur Veröffentlichung in dem Gemeindejahrbuch “Der Kleine Augustiner” Ausgabe 2005/2006 niedergeschrieben hat:

Alles fing mit unserer Firmvorbereitung im April 2004 an. Alle Firmbewerber mussten verschiedene Projekte belegen, die mit dem Gemeindeleben verbunden waren, um die Gruppen und ihre Aktivitäten kennenzulernen. Sieben Jugendliche entschieden sich, ohne jegliche Vorahnung was auf sie zukommen würde, für das Projekt „Hilfe für das Canzibe-Bushhospital“.
Bei unserem ersten Treffen gab uns unsere Projektleiterin Jutta  erst einmal Informationen über das Buschkrankenhaus, über die Region und über die verzweifelte Lage, in der sich viele Menschen dort befinden. Und sie erzählte über Astrid Göhner, eine 27jährige  gebürtige Bielefelderin, die jahrelang in der neurologischen Fachklinik in Hilchenbach gearbeitet hatte und schon zum wiederholten Male in der Transkei ehrenamtlich, ohne jegliche Bezahlung, als Physiotherapeutin im Canzibe Bushhospital arbeitet.
Nach diesen Informationen überlegten wir dann, wie wir denn helfen wollen und welche Möglichkeiten uns offen stehen. Am Ende des ersten Treffens  stand dann folgendes als Ergebnis fest: Wir wollten dem Bushhospital Geld spenden, indem wir unser Projekt in unseren drei Kirchen, in Dahlbruch, Hilchenbach und Herzhausen vorstellen. Als Symbol wollten  wir dann nach den Heiligen Messen Bausteine, jeweils für 3 Euro, verkaufen und dieses Geld dann nach Südafrika zur Unterstützung des Hospitals schicken. Also mussten wir Bausteine schneiden und diese, möglichst kreativ, anmalen. Wir entwarfen Vorankündigungen für die Presse und die Vorstellungstexte mit passenden Fotos.
In den nächsten Wochen und Monaten entwickelte sich unser Projekt prächtig, auch Dank der Unterstützung von Pastor Martin Assauer. Wir waren überwältigt vom Interesse und der Spendenbereitschaft der Kirchenbesucher. Zu der Projektvorstellung in Dahlbruch waren sogar Astrids  Eltern extra aus Bielefeld angereist um uns zu unterterstützen und um sich den Vortrag über die freiwillige Arbeit ihrer Tochter anzuhören. Sie waren natürlich erfreut, dass das Projekt und die  freiwillige Arbeit ihrer Tochter so viel Beachtung fand.
Nach unserer Firmung im Oktober 2004 traf sich unsere Gruppe noch mal um das Projekt in einer Pizzeria in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen - doch es kam ganz anders als geplant. Fast alle fanden es schade, dieses Projekt, das so gut verlaufen war, einfach abzubrechen. Und nur ein paar Minuten später stand fest, dass wir dieses Projekt auch nach der Firmung weiterführen würden. So nahmen wir unser Projekt neu auf. Kreativ fertigten wir neue Bausteine an, überarbeiteten unseren Vorstellungstext und versahen ihn mit aktuellen Fotos.
Die Hauptperson unseres Projekts kam schon im März 2005 aus Südafrika angereist, Astrid Göhner, die auch noch gleich ihre beste Freundin und engagierte Kollegin Bongiwe Naile mitbrachte. In einem Gottesdienst in Dahlbruch stellten die beiden die wichtigsten Projekte vor: NOKUPILA (werde gesund): ein Projekt gegen die Unterernährung von Kindern und BEAT THE DRUM (hau auf die Trommel): ein Projekt  für die Behandlung AIDSkranker Kinder. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von ,,GOSPELTRAIN“, dem wohl bekanntesten Gospelchor im Siegerland. Nach dem Gottesdienst luden wir die ganze Gemeinde ins Augustinusheim zu einem Imbiss und zum Klönen ein.
Im Mai 2005 stellten wir unser Projekt dann in Krombach vor – ebenfalls mit sehr großem Erfolg.
Und im August 2005 war es dann auch soweit, dass unsere Gruppe einen richtigen Namen bekam. Fortan heißen wir ,,BAMBISANA“ – Eine helfende Hand. Denn wir waren es gründlich Leid, immer als ,,ehemaliges Firmprojekt“ rumzulaufen.
Im September und Oktober 2005 stellen wir unser Projekt in Netphen und Dreis-Tiefenbach vor – und wir haben eine lange Liste von Pfarrgemeinden, die wir im neuen Jahr besuchen möchten (evtl. auch schon in diesem Jahr!)
Vielleicht gelingt es uns ja im kommenden Jahr nach Canzibe zu fahren und uns vor Ort anzusehen, was mit ihren Spendengeldern geschaffen wurde.
Wir sind gespannt, was wir noch alles schaffen können - und wenn sie möchten, können sie sich gerne über unser Projekt informieren- auf der Internetseite von St. Augustinus Dahlbruch oder aber bei jedem von uns. Wir sind fast überall mit unserem  Projekt zu finden.”

Soweit die Ausführungen von Marie Theres. Jutta Weber ergänzt noch einige Informationen: “Ich hatte Astrid und Bongiwe gebeten, mir "sinnvolle" Vorschläge für den Namen der neuen Gruppe zu machen, die ich an die Jugendlichen weitergegeben habe, das waren
siya ncedisi - wir helfen
themba - hoffnung
bambisana - eine helfende hand.
Einstimmig hatten die Jugendlichen für BAMBISANA plädiert und so tauften wir uns dann auch im August 2005. Mitglieder der Gruppe sind:
Daniela Rangnau
Marie-Theres Reis
Frank Kuhlmann
Valter Tuna
Christian Hassel
Paulina Majewska (z.Z. beurlaubt wegen eines Studienaufenthalts in Spanien - sie will aber nach ihrer Rückkehr wieder mitmischen)
Ulla Gondermann
Angelika Hoechst
und ich selbst (Reihenfolge hat nix zu sagen....)
Im Jahr 2004 haben wir gemeinsam mit der Offenen Frauengruppe, dem DRK Dreis-Tiefenbach und dem TV Netphen 7.000 Euro gesammelt, die wir Astrid mitgeben konnten.
Astrid wird Ende des Jahres 2005 ganz nach Canzibe zurückkehren, damit sie unsere Projekte hautnah begleiten und daran mitarbeiten  kann. Im Jahr 2005 steht die Spendensäule erneut bei einer Summe, die wir uns nie erträumt hätten: 8024,72 Euro ist bei Bambisana on Tour 2005 herausgekommen. Und, Bambisana “tourt” im Jahr 2006 weiter.
Klicken Sie hier, um die Tourdaten einzusehen.


Ende Oktober 2006 berichtet Jutta Weber im Namen von Bambisana stolz, dass im Jahr 2006 das “kleine” Projekt Flügel bekommen habe. Sie
hat zwischenzeitlich 6.000 Euro an ´Astrid (einschließlich zweckgebundener Spenden für Klumpfußbehandlung) und 1.000  Euro von der Ökumenischen Kleiderstube Hilchenbach-Dahlbruch für ein neues Fahrzeug nach Südafrika überwiesen. Zudem hat sie 5.000 Euro an Dr. Milja van der Scheer, die im Canzibe Busch Hospital die Projekte von Bambisana leitet (Projekt gegen Unterernährung und Hunger, Aids-´Klinik). Inzwischen sind per Ende Oktober 2006 schon wieder nahezu 10.000 Euro auf dem Spendenkonto von Bambisana gelandet.


NOKUPILA macht gute Fortschritte; BEAT THE DRUM stockt zur Zeit etwas.


Für das Jahr 2006 ist eine Station angedacht, auf der sterbende AIDSkranke Kinder medizinisch betreut (besonders ohne  Schmerzen) und in Würde sterben können. Das Projekt muss allerdings komplett aus Spenden finanziert werden.
Astrid hält mich hierzu auf dem Laufenden.....”

Jutta Weber ergänzt: “Vielleicht hier einmal beispielhaft die Verwendung von 500 Euro:
Im Rahmen des AIDS-Projektes Fahrkosten zur medizinischen Betreuung in Umtata für zwei Monate (1 Kind) = 72 Euro
Projojekt NOKUPILA:  Renovierung einer der Hütten - Materialkosten: Farbe, Kabel, Holz, Zement = 95 Euro
2 Rollstühle = 80,00 Euro
1 behindertengerechte Toilette bei der elterlichen Hütte für einen querschnittgelähmten Jungen = 210 Euro incl. der erforderlichen Rollstuhlrampen
ca. 40 Euro für Kleidung (Hosen, T-shirts und Pullover) für wirklich bedürftige kleine Patienten des Hospitals
Außerdem für ein paar Euro Mikado-Spiele und Luftballons.”


Soweit die spannenden Ausführungen der neuen Gruppe “Bambisana”. Sie will mit der Baustein-Aktion auch weiterhin Spenden sammeln, um Astrid Göhner in ihren Projekten zu unterstützen. Helfen Sie mit. Eine Bankverbindung ist
oben auf dieser Seite aufgeführt. Sie können unter der Email-Adresse bambisana@st-augustinus-keppel.de auch Kontakt zu uns aufnehmen, wenn Sie uns bzw. das Canzibe Buschhospital unterstützen möchten.

Die Gruppe BAMBISANA vermittelt seit März 2006 insbesondere auch Patenschaften für die Klumpfußbehandlung von Babys. Der zeitliche Rahmen der Verpflichtung in Höhe von einmalig 55 Euro für die Behandlung eines Kindes ist sehr überschaubar und der Pate erhält nach Abschluss der Behandlung Informationen zu "seinem" Klumpfuß-Baby wie Name und Alter und Fotos vor und nach der Behandlung. Wollen auch Sie eine Patenschaft übernehmen? Dann klicken Sie bitte hier, um sich das Formular herunterzuladen. Füllen Sie es aus und schicken es an BAMBISANA, Talsperrenstraße 40, 57271 Hilchenbach.

BAMBISANA on TOUR

Klicken Sie hier, um die Tourdaten zu erfahren

Im Bild die Gruppe “Bambisana” während der “Tauffeier” der Gruppe sitzend v.l.n.r.: Paula Majewska, Jutta Weber, Marie-Theres Reis, Daniela Rangnau, Angelika Höchst, Ulla Gondermann. Stehend dahinter v.l.n.r.: Valter Tuna, Frank Kuhlmann, Christian Hassel

Glück kann man nur multip liziere n, indem man es teilt

    Vorste llung der Arbeit von Astrid Göhn er in
   einem Gottes dienst in der Pfarrk irche St.
            Augus tinus in Dahlb ruch

    Spend enkon to

  Z wei große Probl eme und zwei große
   Projek te

    Mehr über das Canzi be-Bu schho spital

    Klump fußbe handl ung

    Konta ktdate n für Ihre Mithilf e

 

Vorste llung der Arbeit von Astrid Göhn er

„Albert Schwe itzer sagte einmal : Das eigene Glück kann man nur multipli zieren indem man es teilt“, so began n Astrid Göhne r am Sonnta g, dem 14. März  2005 in einem Gottes dienst in der Pfarrkir che die Vorstel lung ihrer Arbeit in Südafri ka. Seit 2003 unterst ützen die offene Frauen gruppe der katholi schen Pfarrge meind e St. August inus Keppel , der DRK Ortsver ein Dreis-T iefenba ch und der TV Eintrac ht Netphe n die ehrena mtlich e Arbeit von Astrid Göhne r und das Canzib e Busch hospit al in Südafri ka. Jetzt waren Astrid Göhne r und ihre Kollegi n Bongi we Naïle  zu Gast in Dahlbr uch um von der Arbeit im Jahr 2004 zu bericht en. „2.800 Euro hatten Sie alle gespe ndet, die ich im Februa r letzten Jahres mit nach Südafri ka nehme n konnte “, bericht ete Astrid Göhne r. „Davon habe ich 19 Rollstü hle für Quers chnittg elähmt e gekauf t, 4 behind erteng erecht e Toilett en erstellt , viele Säcke Zemen t besorg t für den Bau von Rollstu hlramp en und noch 23 Matrat zen kaufen könne n. Für beson ders Bedürft ige habe ich auch noch Kleidu ng zur Verfüg ung gestell t.“ Im Laufe des Jahres samm elten sich auf dem Spend enkont o 7.000 Euro an, so dass für das Jahr 2005 zwei größer e Projekt e in Angriff genom men werden könne n. Die Firmlin ge 2004 der Projekt gruppe „Hilfe für Canzib e stellte n nun in dem beson deren Gottes dienst diese Projekt e vor: „Beat the drum – Hau auf die Tromm el“ heißt das  Progra mm gegen AIDS. „Jeden Tag sterbe n in Südafri ka 600 Mensc hen an der Infektio n, jeder vierte ist infiziert und es gibt schon jetzt 13 Million en AIDS- Waise n“, führte Daniel a Rangn au aus. „Da die  Behan dlung extrem teuer ist, müsse n sich die Patient en für das Progra mm qualifiz ieren. Nur wenn die Blutwe rte stimm en und die verant wortlic hen Ärzte von der Zuverlä ssigkei t und Kooper ations bereits chaft des Patient en überze ugt sind, wird dieser in das Progra mm aufgen omme n. Aber nicht alle Kosten werden vom Staat gedec kt, deshal b wollen wir helfen, diese Lücke zu schlie ßen. Monatl ich fehlen 36 Euro, viel zu viel, als dass eine Durchs chnitts familie in der Transk ei sich das  leisten könnte .“ Marie- Theres Reis stellt das zweite Projekt vor: Eine Station für unterer nährte Kinder im Canzib e Busch hospit al. „Mehr als die Hälfte aller  Patient en auf der Kinder station sind arg unterer nährt“, informi erte sie. „Jetzt kann man eine Station eröffne n, auf der die Untere rnähru ng und die daraus   resulti erende n Krankh eiten gezielt behan delt werden könne n. Gleich zeitig lernen die Mütter der kleinen Patient en, wie sie mit den ihnen zur Verfüg ung stehen den Mitteln ihre Kinder anders (besse r und ausge wogen er) ernähr en könne n. Dieses Projekt wird aussc hließli ch über Spend engeld er finanzi ert“.

Musik alisch gestalt et wurde der Gottes dienst von den Chor „Gosp eltrain“ , der sowohl besinnl iche als auch mitreiß ende Stücke bot. Langa nhalte nder Applau s zum  Schlus s zeigte die Begeis terung der Besuc her.

Beim anschli eßend en Imbiss im August inus-H eim konnte man sich anhan d von vielen Bildern und Erzähl ungen von Bongi we und Astrid ein eigene s Bild  mache n von der Arbeit, aber auch von der Notwe ndigkei t zu helfen.

„Es war eine gelung ene Verans taltung , aber nicht das Ende unsere r Unters tützun g. Wir wollen kein Strohfe uer entfac hen, sonder n wir wollen langfris tig helfen. “ Inform atione n zum Projek t gibt es unter  02733- 51355. Spend en komm en kompl ett in Südaf rika an, es wird kein Cent für Verwa ltungs kosten abgez ogen. Für Spend en kann  eine Besch einigun g zur Vorlag e fürs Finanz amt ausge stellt werden .

Weite re Spend en bitte auf das
Konto Nr. 420 040 3400 bei der
Volks bank im Siege rland, BLZ 460 600 40.

Ein beson derer Dank gilt den bisher igen Spend ern. Ein herzli ches “Dank eschö n” an dieser Stelle auch an die, die über die Samm eldos en in  den Gesch äften zum Erfolg beiget ragen haben .

 

 

Weiter e Inform atione n gefällig ? Lesen Sie weiter oder klicke n Sie hier, wenn Sie wissen wollen, wie es mit dem Projek t weiterg eht und wer die Grupp e “Bamb isana” ist...

 

Zwei große Probl eme und zwei große Projek te

1. „Beat the drum“ oder „Hau auf die Trom mel“, so heißt das Projek t für den Kampf gegen AIDS.

Täglich sterbe n in Südafri ka 600 Mensc hen an dem AIDS- Virus; jeder vierte ist infiziert und es gibt schon jetzt 13 Million en AIDS- Waise n.

Es muss etwas passie ren, und das ist auch der Grund, warum das Canzib e Busch hospit al und auch wir jetzt „laut“ werden .

Alle Vorber eitung en für das Progra mm sind getroff en, und der Starts chuss wird Mitte Mai fallen. 200 freiwilli ge Helfer werden dieses Progra mm durchf ühren  – und wir versuc hen, die Kosten , die nicht gedec kt sind, über Spend engeld er zu finanzi eren.

Das Medik ament gegen den AIDS- Virus, das vor einigen Monat en hier durch die Presse ging, ist jetzt endlich auch in der Transk ei angek omme n. Das Kranke nhaus in Umtat a wird dieses Medik ament ausge ben. Wer nun denkt „Na ja, dann kriege n ja alle, die es brauch en, dieses Medik ament auch“, liegt leider völlig falsch. Die Kosten für die Behan dlung sind nämlic h astron omisc h hoch, deshal b muss der Patient sich einem 6 Woche n langen Vorber eitung skurs unterzi ehen. Nur wenn die medizi nische n  Voraus setzun gen stimm en, wenn die Verant wortlic hen davon überze ugt sind, dass der Patient das Medik ament zuverlä ssig nach Vorsch rift einnim mt und auch bereit ist, mit dem Kranke nhaus zusam men zu arbeite n, bekom mt er auch das Medik ament. Jeder kleinst e Fehler könnte die teure Behan dlung ruinier en.

Im Canzib e Busch hospit al arbeite t eine holländ ische Ärztin, Milja, und die hat hart gearbe itet und einen infiziert en 7-jähri gen Jungen in dieses Progra mm gebrac ht.

Nun muss er jede Woche einmal mit seiner Mutter ins ca. 60 km entfern te Umtat a fahren und sich das Medik ament abhole n. Dabei werden natürli ch auch  Unters uchun gen durchg eführt und die Einhalt ung des Progra mms überpr üft. Diese wöche ntliche Fahrt kostet die Famili e 9 Euro in der Woche , viel zu viel, als dass  eine Durchs chnitts familie in der Transk ei sich das leisten könnte . Wir wollen versuc hen, diese Kosten über Spend en hier aus dem Siegerl and mit zu finanzi eren. Astrid wird uns sicher auf dem Laufen den  halten, ob es gelingt , weitere Patient en aus dem Canzib e Busch hospit al für diese Behan dlung zu qualifiz ieren.

2. Das zweit e große Projek t ist das Projek t “Noku pila”. Nokupi la ist aus der Sprach e der Xhosa und bedeut et überse tzt "werde gesun d".

Wenn man hier Bilder aus Südafri ka sieht, kann man es kaum glaube n, aber auch in Südafri ka ist das Thema „Hunge r“ eins, das unter den Nägeln brennt.   Mehr als die Hälfte der Kinder, die auf der Kinder station im Canzib e Busch hospit al behan delt werden , sind unterer nährt.  Diese Kinder sind oft über Monat e,  manch mal über ein Jahr lang als Patient en im Kranke nhaus, weil chroni sche Untere rnähru ng viele schwer wiegen de Krankh eiten nach sich zieht, die aufgru nd des schlec hten körperl ichen Zustan ds auch nicht einfach zu behan deln sind.

Am Canzib e Busch hospit al wird eine eigene Station in separa ten Gebäu den erricht et, in denen Kinder und Mütter gemei nsam betreut werden . Die Kinder werden wieder aufgep äppelt und gleichz eitig sollen die Mütter lernen, mit den ihnen zur Verfüg ung stehen den Mitteln ihre Kinder besser und gesün der zu ernähr en.

Noch sind die Gebäu de, in denen diese Betreu ung „Mutter – Kind“ stattfin den soll, leer, aber schon in den nächst en Woche n geht es los.

Dieses Projekt muss fast aussc hließli ch über Spend engeld er finanzi ert werden . Bambi sana wird dieses Projekt unterst ützen, gemei nsam mit der holländ ischen Kirche ngeme inde, in der die Ärztin Milja aufgew achse n ist.

Astrid und Bongi we erzähl en gern mehr von diesen zwei Projekt en.

 

Sie möcht en noch mehr wisse n über das Canzi be Busch hospit al?, Nun, lesen Sie hier weiter :
Das Canzib e Bushh ospital liegt ca. 60 km von Umtat a, der "Haupt stadt" des ehema ligen Homel ands Transk ei entfern t. Unter dem Aparth eidregi me war die Transk ei zunäc hst als ,,Hom eland für Schwa rze“ in Verges senhei t gerate n. Nach der politisc hen  Neuord nung Südafri kas 1993/1 994 wurde die Transk ei am 27.04. 1994 wieder in das Staats gebiet der Republ ik Südafri kas eingegl iedert. Durch die hohe Arbeits losenr ate von über 80% sind die jungen und  arbeits fähigen Bewoh ner dieses Gebiet es  in die Großst ädte des Lande s gezog en um Arbeit zu finden. Diese "Entvöl kerung " ist dafür verant wortlic h, dass  heute mehr als 2/3 der Bewoh ner Alte, Frauen und Kinder sind.
Um die medizi nische Basis- Versor gung der Bevölk erung zu ermögl ichen, arbeite n hier viele  freiwilli ge Helfer aus mehrer en Länder n gegen gering e oder ohne Bezahl ung. Die Säugli nge und Kinder, die hier behan delt werden leiden oft an schwer er Untere rnähru ng oder schwer wiegen der Fehler nährun g. Tuberk ulose oder Aids sind ebenfal ls gefährli che Anstec kungs krankh eiten, die zum Alltag im Busch hospit al gehöre n. Zu wenige - und zumei st noch rosten de - Bettge stelle und extrem dünne und durchg elegen e Matrat zen sind nur ein Beispi el dafür, dass es hier am Notwe ndigst en fehlt. Mütter, deren Kinder station är behan delt werden , campi eren auf dem Fußbo den des Kranke nsaale s.
Astrid Göhn er wurde 1977 in Bielef eld gebor en. Ab 1997 arbeit ete sie als ausge bildet e Physi othera peutin in der neurol ogisch en Fachk linik in Hilche nbach . Seit Jugend zeiten schon  von der Kultur und den Mensc hen in Afrika gefess elt, sparte sie jahrela ng, um im Januar 2001 zum ersten Mal für sechs Monat e nach Südafri ka zu gehen. Im Bedfor d Kranke nhaus in Umtat a arbeite te sie vier Monat e lang. Im August 2002 kehrte sie für ein Jahr nach Umtat a zurück . Das Schick sal führte sie einige Woche n später zum Busch hospit al nach Canzib e, wo es an allen Ecken und Enden fehlte. Sie ist zur Zeit in Südafri ka und hofft auf Unters tützun g. Ihre letzte Aktion war der Bau einer Toilett e für einen durch einen Unfall  quer-s chnittg elähmt en  Jungen bei der elterlic hen Hütte. Astrid Göhne r fährt regelm äßig nach Canzib e in das Busch hospit al, um zu helfen, wo es nur geht.

 

Klump fußbe handl ung

Der Klumpf uß ist eine angeb orene Missbil dung, die nur im Säugli ngsalt er (mögli chst ab dem 3. Monat) behan delt werden kann. In über 8 von 10 Fällen kann  Astrid durch die Behan dlung eine teure Operat ion verhind ern, die sich die "norma len" Famili en in der Transk ei niemal s leisten könne n. Die Abbild ung 10 rechts zeigt einen Klumpf uß ohne Behan dlung

Zuerst werden bei einer Behan dlung von Klumpf üßen die Sehne n und Bänder in den Füßen gedeh nt und die Füße in der "neuen ", korrigi erten Stellun g eingegi pst  (siehe Abbild ung 11).

Eine Woche später wird der Gips entfern t und die Füsse gereini gt (Abbild ung 12).

Beguta chtung , ob die Füße die etwas korrigi erte Stellun g angen omme n haben (Abbild ung 13).

Nach erneut em Dehne n von Bänder n und Sehne n werden die Füße erneut in korrigi erter Stellun g eingegi pst (Abbild ung 14).

Der Gips reicht bis zu den Obers chenk eln, um Fehlst ellunge n der Beine zu verhind ern (Abbild ung 15).

Währe nd des Manip ulieren s und beson ders währen d des Gipsen s werden die Kinder möglic hst gestillt , um sie zu beruhi gen und Stram peln zu vermei den (Abbild ung 16).

Nach ca. 6 - 8 Woche n "stehe n" die Füße korrekt - jetzt "baut" Astrid eine Schien e, die diese korrigi erte  richtig e Stellun g halten und festige n soll (Abbild ung 17). Hierzu verwen det sie starke s Leder für die Schien e selbst und ganz weiche s Leder für die "Schü hchen" . Diese Schien e muss jede Woche neu angep asst werden .

Nach 5 - 6 Monat en ist die Behan dlung abges chloss en und eine lebensl ange Behind erung abgew endet.

Kosten punkt für die gesam te Behan dlung an Materi alkost en: ca. 55 Euro pro Kind

Finanz iert wird das alles aussc hließli ch aus Spend engeld ern. Bis auf den Gips, der ist - laut Astrid - "oft" im Kranke nhaus vorhan den. Wenn nicht, kauft  sie den auch noch.

Die Grupp e BAMBI SANA vermitt elt seit März 2006 insbes ondere auch Paten schaft en für die Klump fußbe handl ung von Babys . Der zeitlich e Rahme n der Verpfli chtung in Höhe von einmali g 55 Euro für die Behan dlung eines Kindes ist sehr übersc haubar und der Pate erhält nach Abschl uss der Behan dlung Inform atione n zu "seine m" Klumpf uß-Ba by wie Name und Alter und Fotos vor und nach der Behan dlung. Wollen auch Sie eine Patens chaft überne hmen? Dann klicken Sie bitte hier, um sich das Formul ar herunt erzula den. Füllen Sie es aus und schick en es an BAMBI SANA, Talspe rrenstr aße 40, 57271 Hilche nbach.

 

 

Konta ktdate n für Ihre Mithilf e

Die Grupp e “Bambi sana” - Eine helfend e Hand - will mit der Bauste in-Akti on auch weiterh in Spend en samm eln, um Astrid Göhne r in ihren Projekt en zu unterst ützen.

Helfen Sie mit. Sie könne n unter der Email- Adress e bambi sana@ st-aug ustinu s-kepp el.de auch Kontak t zu uns aufneh men, wenn Sie uns bzw. das Canzib e Busch hospit al und unterst ützen möcht en. Die Tourda ten von Bambi sana könne n Sie hier einseh en.

 

 

 

Abb. 1: Astrid Göhner mit einem ihrer Patienten im Canzibe Buschhospital

BAMBISANA on TOUR

Klicken Sie hier, um die Tourdaten zu erfahren

Abb. 2: Freude über ein gelungenes Projekt steckt an - von links nach rechts: Ulla Gondermann, Bongiwe Naïle, Astrid Göhner, Jutta Weber und Pastor Martin Assauer

Abb. 3: Blick ins Augustinusheim während der Info-Veranstaltung nach dem Gottesdienst

Abb. 4: Gospeltrain in der Kirche St. Augustinus Dahlbruch

Abb. 5: Astrid Göhner mit ihren kleinen Patienten

Abb. 6: Ein stolzer, kleiner Patient mit seinem neuen Rollstuhl und seinen Eltern

Abb. 7: Mutter mit Kind - Die Entfernungen sind weit

Abb. 8: Astrid Göhner bei Ihrer Arbeit

Abb. 8: Mutter mit einem kleinen Patienten

Abb. 9: Bambisana sorgt dafür, dass den kleinen Patienten geholfen wird

Abb. 10: Klumpfüße ohne Behandlung

Abb. 11: Eingipsen in der korrigierten Stellung

Abb. 12: Entfernen des Gipses und Reinigung der Füßchen

Abb. 13: Begutachtung der Füße, ob sie die korrigierte Stellung angenommen haben

Abb. 14: Nach erneutem Dehnen von Sehnen und Bänder werden die Füße erneut eingegipst

Abb. 15: Um Fehlstellungen der Beine zu verhinderrn, müssen sie bis zu den Oberschenkeln eingegipst werden

Abb. 16: Während des Dehnens und während des Gipsens werden die Kinder möglichst gestillt, um Strampeln zu verhindern

Abb. 17: Nach der Korrektur der Fehlstellung werden die Füße mit einer Schiene fixiert, die wöchentlich neu angepasst werden muss