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St. Anna Netphen-Herzhausen
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Die Glocken in St. Anna Herzhausen
Alte Glocken
Über die Herkunft der ersten beiden Glocken von Herzhausen berichtet die Siegener Zeitung zur Einweihung der Kirche 1954: “Diese Glocken hier sind ein Stück Dorfgeschichte und tragen so eine hohe Tradition in das neue Gotteshaus: Eine stand lange am Haus Stötzel und läutete den Angelus, bis sie im Kriege abgegeben werden mußte und nach langer Irrfahrt wieder ins Dorf zurückfand; die andere hing am Baum neben der Schule, als dort noch sonntags Gottesdienst war. So erzählt es einer, der hier jetzt mithilft am Bau in seiner freien Zeit […]”. Die alte Schulglocke stammte aus dem Jahr 1736 vom Glockengießer Michael Moll (Köln). Sie wure im Zweiten Weltkrieg zu Kriegszwecken abgeliefert, gelangte aber 1947 zurück nach Herzhausen.
1960 gelangte die Dachreiterglocke aus Dahlbruch nach Herzhausen und ersetzte die alte Schulglocke. Das Läuten dieser beiden Glocken in der Herzhausener
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Die alte Moll-Glocke von 1736
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Kapelle erfolgte über zwei Seile, die durch Löcher in der Kirchendecke auf die Orgelempore hingen. Aus statischen Gründen durften die Glocken ab 1977 nicht mehr geläutet werden. Daher musste ein elektronisches Geläut angeschafft werden, das in der Sakristei mit Tonaufnahmen fremder Glocken gespeist werden konnte. Viele Jahre schallte daher zu jeder Messe durch vier große Lautsprecher im Kapellen-Türmchen das Würzburger Domgeläut über die Dächer Herzhausens hinweg.
Neue Glocken
Die statischen Bedenken zur Stabilität des Glockentürmchens konnten 2001 ausgeräumt werden, so dass nun wieder echte Glocken in Herzhausen erklingen. Die Einweihung des neuen Geläuts fand am 28. Januar 2001 statt.
Das Geläut besteht aus zwei Glocken: der alten restaurierten Dachreiterglocke von 1901 aus St. Augustinus und einer neuen Glocke aus dem Bestand der Gießerei Mark (Brockscheid).
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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1
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1901
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Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher)
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b² Ø 410 mm 37 kg Bronze
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St. Joseph, intercede pro nobis in coelis 1901
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2
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1996/97
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Eifeler Glockengießerei H. A. Mark (Brockscheid)
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f² Ø 510 mm 70 kg Bronze
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Im Kreuz ist Heil · Ave Maria · 1996 1997
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Außerdem wurde die alte ehemalige Schulglocke restauriert und mit einer Kunststoff-Schutzschicht überzogen. Sie steht jetzt im Chorraum der Kirche. Sie stammt aus der Gießerei des Michael Moll in Köln und gehört zu den wenigen erhaltenen Glocken dieses Meisters, sie wurde 1736 gegossen (siehe Abbildung weiter oben)
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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3
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1736
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Michael Moll (Köln)
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e² Ø 300 mm 15-18 kg Bronze
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Michael Moll Anno 1736
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Die Orgel in St. Anna Herzhausen
Vorgängerinstrumente
Als die Kapelle von Herzhausen neu errichtet wurde, stellte man dort zunächst ein Druckwind-Harmonium auf. 1960 wurde das Harmonium aus Hilchenbach hierher übertragen.
Neue Orgel
Der Organist Hans Werner Dörr aus Dahlbruch hatte sich seit 1960-64 eine eigene Hausorgel gebaut, die er 1968/69 nach St. Anna in Herzhausen verkaufte. Sie besteht größtenteils aus älteren Bestandteilen: Windlade aus Berghausen bei Raumland, Spieltisch aus Fischelbach bei Bad Laasphe, zwei Register aus Hesselbach bei Bad Laasphe. 1996 wurde die Mixtur aus St. Vitus in Hilchenbach hinzugefügt, 1997 die Rohrflöte aus der alten Dahlbrucher Orgel (ehemals in der ev. Kirche Hilchenbach). Die Kegelladen werden über elektrische Trakturen angesteuert.
Disposition
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I. Manual · C-f³
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II. Manual · C-f³
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Pedal · C-d¹
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Gedackt 8’ Rohrquintade 4’ Prinzipal 2’ II/I Super II/I Super I/I
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Rohrflöte 8’ Spitzgedackt 4’ Mixtur 3f. 1 1/3’
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Subbass 16’ II/P I/P
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St. Augustinus Hilchenbach-Dahlbruch
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Die Glocken in St. Augustinus Dahlbruch
Alte Glocken
Die drei großen Glocken wurden Ende 1900 von der Gießerei Petit & Edelbrock in Gescher hergestellt. Durch Verzögerungen bei der Lieferung konnten sie erst nach der Kirchweihe eingebaut werden
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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1
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1900
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Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher)
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g¹ Ø 990 mm 600 kg Bronze
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Sancta Maria ora pro nobis a.d.1900. Fusa sum cum duabus aliis sub parocho Hammeke a Petit & frat. Edelbrock
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2
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1900
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Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher)
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b¹ Ø 820 mm 350 kg Bronze
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Sancte Joseph, ora pro nobis
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3
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1900
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Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher)
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c² Ø 730 mm 240 kg Bronze
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Sancte Johannes Baptista ora pro nobis
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Die kleine Glocke im Dachreiter-Türmchen wurde erst im Sommer 1901 geliefert
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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4
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1901
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Petit & Gebr. Edelbrock (Gescher)
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b² Ø 410 mm 37 kg Bronze
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St. Joseph, intercede pro nobis in coelis 1901
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Im Ersten Weltkrieg mussten die drei großen Glocken im Jahre 1917 abgeliefert werden.
Im Oktober 1924 wurde ein neues Geläute von der Gießerei Heinrich Humpert (Brilon) geliefert. Die Glocken waren nun tiefer gestimmt und mit einer elektrischen Läuteanlage zu bedienen. Auch dieses Geläute musste im Jahre 1942 zu Kriegszwecken abgeliefert werden
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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1
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1924
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Heinrich Humpert (Brilon)
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fis¹ Ø 1100 mm 741 kg Bronze
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Schwer die Zeit / Groß das Leid / Herr hilf zur ewigen Seligkeit
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2
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1924
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Heinrich Humpert (Brilon)
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a¹ Ø 900 mm 402 kg Bronze
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Mutter und Maid / In unserm Leid / Steh uns zur Seit
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3
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1924
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Heinrich Humpert (Brilon)
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h¹ Ø 800 mm 315 kg Bronze
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Bitte, daß mein Glaube steh, / Fest und froh in Kampf und Weh, / Heilger Augustinus
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Die alte Dachreiterglocke von 1901 tat bis 1960 ihre Dienste, als das alte Kirchenschiff samt Dachreiter-Türmchen abgerissen wurde. Sie kam dann nach Herzhausen.
Neue Glocken
Am 17. August 1947 wurde das neue Geläut aus der Gießerei Albert Junker (Nachfolger von Humpert) in Brilon geweiht. Ursprünglich war eine Stimmung auf die Schlagtöne b¹-as¹-f¹ gewünscht. Dafür war aber der Glockenstuhl zu klein, so dass die bisherigen Tonhöhen gewählt wurden. Die Glocken wurden aus der sogenannten Briloner Sonderbronze gegossen, einer seit 1930 verwendeten Kupferlegierung, die nach dem Krieg eine lohnende Alternative zu den üblichen Stahlglocken darstellte. Die elektrische Läuteanlage der Herforder Elektrizitätswerke Bokelmann & Kuhlo verursachte nach ihrem Einbau 1953 noch längere Zeit Funkstörugen in der Umgebung.
Seit 1967 betreut die Fa. Rincker aus Sinn die Dahlbrucher Glocken
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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1
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1947
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Albert Junker (Brilon)
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fis¹ Ø 1110 mm 746 kg Briloner Sonderbronze
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Schwer die Zeit, / Groß das Leid, / Herr, hilf zur ewigen Seligkeit
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2
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1947
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Albert Junker (Brilon)
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a¹ Ø 940 mm 462 kg Briloner Sonderbronze
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Mutter und Maid, / In unserm Leid / Steh uns zur Seit
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3
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1947
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Albert Junker (Brilon)
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h¹ Ø 830 mm 318 kg Briloner Sonderbronze
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Bitte, daß mein Glaube steh, / Fest und froh in Kampf und Weh, / Heil’ger Augustinus.
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Die Orgel in St. Augustinus Dahlbruch
Vorgängerinstrumente
In den ersten Jahren nach dem Kirchbau wurde ein Harmonium verwendet. Im September 1906 wurde die erste Orgel angeschafft, die Anton Feith (Paderborn) 1898 für das Kloster der Barmherzigen Brüder in Köln baute und nun von Albin Hickmann (Dachwig) nach Dahlbruch versetzt und überholt wurde. Die zu Kriegszwecken 1917 abgelieferten Prospektpfeifen wurden 1924 durch Ernst Tennstädt (Lippstadt) ersetzt. 1930 baute die Orgelbaufirma Gebr. Stockmann ein elektrisches Gebläse ein. Emanuel Kemper & Sohn aus Lübeck reparierte die Orgel 1949. Ein größerer Umbau geschah 1958 durch Bernhard Stegerhoff (Paderborn), bei dem die Disposition verändert und ein neuer Spieltisch angeschafft wurden. Hans Dentler aus Siegen stellte die alte Orgel 1960 verändert in der neuen Kirche hinter einer Gitterwand über dem Altarraum auf. 1964 und 1972 nahm Hans Werner Dörr aus Dahlbruch weitere Dispositionsänderungen vor. 1979 wurde die Orgel repariert.
Neue Orgel
Die heutige Orgel stammt aus der Werkstatt Lothar Simon in Borgentreich-Muddenhagen. Sie wurde 1988 zusammen mit einer neuen Orgelempore errichtet. Die Einweihung fand am 27. März 1988 statt, bei der Dekanatskantor Dieter Moers aus Olpe spielte. Das Instrument hat 21 Register auf zwei Manualen und Pedal bei 1446 klingenden Pfeifen. Die Disposition erstellte der Paderborner Domorganist Helmut Peters, den Prospekt entwarfen Bernd Simon und Diözesanbaumeister Dr. Peter Ruhnau (Paderborn). Nikolaus Blonigen (Oerlinghausen) und Josef Flore (Ossendorf) waren für die Intonation zuständig. Der Spieltisch ist freistehend. Trakturen und Koppeln sind vollmechanisch. System: Schleifladen.
Disposition
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I. Hauptwerk · C-g³
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II. Brustschwellwerk · C-g³
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Pedal · C-f¹
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Prinzipal 8’ Rohrflöte 8’ Oktave 4’ Querflöte 4’ Schwegel 2’ Mixtur 5f. 1 1/3’ Trompete 8’ Tremulant II/I
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Holzgedeckt 8’ Prinzipal 4’ Koppelflöte 4’ Nasard 2 2/3’ Oktävlein 2’ Terz 1 3/5’ Quinte 1 1/3’ Scharff 4f. 1’ Musette 8’ Tremulant
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Subbaß 16’ Prinzipalbaß 8’ Choralbaß 4’ Rauschpfeife 2f. 2’ Fagott 16’ II/P I/P
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St. Vitus Hilchenbach
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Die Glocken in St. Vitus Hilchenbach
Die erste Glocke der Hilchenbacher Kirche wurde Mitte 1957 für 1.000 DM von der Pfarrvikarie Krombach erworben. Sie stammt vermutlich aus dem sogenannten Hamburger Glockenfriedhof, wo alle zu Kriegszwecken abgelieferten, aber nicht mehr eingeschmolzenen Glocken gelagert wurden. Nähere Angaben über Alter und Gießerei sind nicht bekannt. Die Glocke ist aus Stahl und hat mittlerweile stark Rost angesetzt.
Die zweite Glocke aus der Gießerei Rincker in Sinn wurde am Pfingstsonntag, dem 17. Mai 1970, durch Pfarrer Josef Utsch geweiht. Mit dieser Glocke soll es mehrfach Probleme gegeben haben, da das Schlagen des Klöppels nicht mit dem Schwingen der Glocke abgestimmt ist.
Damals war es geplant, in absehbarer Zeit das Geläute mit einer dritten Glocke (Schlagton a¹) zu komplettieren. Das ist bis heute nicht geschehen.
Die Hilchenbacher Glocken werden seit 1962 elektrisch geläutet (Läutemaschine von den Herforder Elektrizitätswerken Bokelmann & Kuhlo).
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Glocke
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hergestellt
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Hersteller
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Stimmtonhöhe / Durchmesser / Gewicht / Material
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Inschrift
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1
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unbekannt
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unbekannt
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d² Ø 830 mm Stahl
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2
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1969
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Gebrüder Rincker (Sinn)
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h¹ Ø 890 mm 401 kg Bronze
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Christus unser Friede
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Die Orgel in St. Vitus Hilchenbach
Vorgängerinstrumente
1958 wurde für 1.500 DM ein Saugwind-Harmonium aus St. Peter in Werl erworben und in Hilchenbach aufgestellt. Die erste Orgel erhielt die St.-Vitus-Kirche 1960, als die alte Orgel aus St. Johannes in Kreuztal angekauft wurde. Dieses Instrument stand zuvor schon in St. Michael in Dortmund, wurde um 1900 vermutlich von Franz Eggert (Paderborn) erbaut und kam erst 1924 nach Kreuztal. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Gebr. Stockmann aus Werl fast unverändert in Hilchenbach aufgestellt. Kurz darauf versetzten Werner und Hans Werner Dörr aus Dahlbruch den Spieltisch. Ende 1965 baute Hans Dentler aus Siegen die Orgel um (neuer Prospekt, anderer Standort, Dispositionsänderungen, Elektrifizierung der Trakturen). 1980/81 musste das Instrument in die neue Kirche übertragen werden, was Hans Werner Dörr aus Dahlbruch durchführte.
Neue Orgel
Über die Jahre zeigte die alte und vielgereiste Orgel dann ernsthafte Zeichen von Altersschwäche und man war gezwungen, sich Gedanken um eine neue Orgel für St. Vitus zu machen. Mitte 1993 trat der Kirchenvorstand daher an den Domorganisten Peters mit der Bitte heran, ein Konzept für eine neue Orgel zu machen und die Ausschreibung zu übernehmen. Nach Besichtigung einiger Orgeln entschied man sich im September 1993 für die bereits von der neuen Dahlbrucher Orgel her bekannten Orgelbaufirma. In der zweiten Hälfte des Jahres 1994 konnte mit dem Bau der Orgel begonnen werden. Am 2. April 1995 wurde die neue Orgel aus der Werkstatt Lothar Simon & Sohn in Borgentreich-Muddenhagen eingeweiht. Die Disposition, die der Paderborner Domorganist Helmut Peters entwarf, vereint 22 Register auf zwei Manualen und Pedal, wobei hier etwas mehr Rücksicht auf die extrem stumpfe Akustik des Kirchenraumes hätte genommen werden müssen. Die Trakturen sind vollmechanisch, das System: Schleifalden.
Disposition
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I. Hauptwerk · C-g³
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II. Brustschwellwerk · C-g³
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Pedal · C-f¹
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Prinzipal 8’ Rohrflöte 8’ Oktave 4’ Hohlflöte 4’ Oktave 2’ Mixtur 4-5f. 1 1/3’ Trompete 8’ Tremulant II/I
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Bourdon 8’ Viola da Gamba 8’ Voix coelestis 8’ Prestant 4’ Flûte octaviante 4’ Nasard 2 2/3’ Quarte de Nasard 2’ Tierce 1 3/5’ Fourniture 4f. 2’ Hautbois 8’ Tremulant
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Subbaß 16’ Offenbaß 8’ Gedacktbaß 8’ Choralbaß 4’ Posaune 16’ II/P I/P
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Gabriel Isenberg, 2000 + 2002
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