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Wir möchten Ihnen die Offene Frauengruppe der Gemeinde St. Augustinus Dahlbruch vorstellen, in dem wir über ein sehr erfolgreiches Projekt berichten, das die Offene Frauengruppe mit unterstützt und für das sie im Jahr 2004 mit einer Firmgruppe ein sehr erfolgreiches Praktikum durchgeführt hat. Informieren Sie sich auch hier...
Bausteine für das Canzibe Buschhospital in Südafrika
Sieben Firmbewerber des “Firmi-Jahrgangs” 2004 in unserer Gemeinde entschieden sich trotz reichhaltigem Angebot dafür, in der Gruppe, die sich der Hilfe für das Canzibe Buschhospital verschrieben hat, ihr Praktikum zu absolvieren. Drei Betreuer begleiteten sie dabei. “Unter den vielfältigen Projekten haben wir uns für die Baustein-Aktion entschieden, weil wir so aktiv helfen können, da, wo unsere Hilfe benötigt wird und es für einen guten Zweck ist”, berichteten sie. “Wir haben uns beraten, wie wir am besten Spenden sammeln können und entschieden uns gemeinsam, kleine Bauklötze anzumalen und diese als symbolischen Baustein für Ihre Spende zu überreichen. Die Klötzchen „kosteten“ je 3,00 Euro und wenn Sie einen solchen „Baustein“ gekauft haben, hängen wir eine Urkunde mit Ihrem Namen aus. Wir haben uns natürlich gefreut, wenn Gemeindemitglieder unser Projekt mit einer höheren Spende unterstützt haben,” berichteten sie nach der erfolgreichen Spendenaktion. “Sage und schreibe 1.455,70 Euro kamen so zusammen, um das Canzibe Buschhospital zu unterstützen. Das ist überwältigend und sicher wert, der Gemeinde davon im Internet zu berichten”, meint Jutta Weber, eine der Betreuerinnen des ausgesprochen erfolgreichen Praktikums. Einige der nunmehr “Ex-Firmis” wollen auch nach der Firmung weitermachen und “ihr” Projekt in anderen Gemeinden im Siegerland vorstellen. Beides Gründe genug, das Projekt hier ausführlich vorzustellen. Bei Rückfragen kann die Gruppe dann gleich auf die im Internet vorhandenen Informationen verweisen.
Sie möchten noch mehr wissen über das Canzibe Buschhospital?, Nun, lesen Sie hier weiter: Das Canzibe Bushhospital liegt ca. 60 km von Umtata, der "Hauptstadt" des ehemaligen Homelands Transkei entfernt. Unter dem Apartheidregime war die Transkei zunächst als ,,Homeland für Schwarze“ in Vergessenheit geraten. Nach der politischen Neuordnung Südafrikas 1993/1994 wurde die Transkei am 27.04.1994 wieder in das Staatsgebiet der Republik Südafrikas eingegliedert. Durch die hohe Arbeitslosenrate von über 80% sind die jungen und arbeitsfähigen Bewohner dieses Gebietes in die Großstädte des Landes gezogen um Arbeit zu finden. Diese "Entvölkerung" ist dafür verantwortlich, dass heute mehr als 2/3 der Bewohner Alte, Frauen und Kinder sind. Um die medizinische Basis-Versorgung der Bevölkerung zu ermöglichen, arbeiten hier viele freiwillige Helfer aus mehreren Ländern gegen geringe oder ohne Bezahlung. Die Säuglinge und Kinder, die hier behandelt werden leiden oft an schwerer Unterernährung oder schwerwiegender Fehlernährung. Tuberkulose oder Aids sind ebenfalls gefährliche Ansteckungskrankheiten, die zum Alltag im Buschhospital gehören. Zu wenige - und zumeist noch rostende - Bettgestelle und extrem dünne und durchgelegene Matratzen sind nur ein Beispiel dafür, dass es hier am Notwendigsten fehlt. Mütter, deren Kinder stationär behandelt werden, campieren auf dem Fußboden des Krankensaales. Astrid Göhner wurde 1977 in Bielefeld geboren. Ab 1997 arbeitete sie als ausgebildete Physiotherapeutin in der neurologischen Fachklinik in Hilchenbach. Seit Jugendzeiten schon von der Kultur und den Menschen in Afrika gefesselt, sparte sie jahrelang, um im Januar 2001 zum ersten Mal für sechs Monate nach Südafrika zu gehen. Im Bedford Krankenhaus in Umtata arbeitete sie vier Monate lang. Im August 2002 kehrte sie für ein Jahr nach Umtata zurück. Das Schicksal führte sie einige Wochen später zum Buschhospital nach Canzibe, wo es an allen Ecken und Enden fehlte. Sie ist zur Zeit in Südafrika und hofft auf Unterstützung. Ihre letzte Aktion war der Bau einer Toilette für einen durch einen Unfall quer-schnittgelähmten Jungen bei der elterlichen Hütte. Astrid Göhner fährt regelmäßig nach Canzibe in das Buschhospital, um zu helfen wo es nur geht.
Wir Firmis wollen mit unserer Baustein-Aktion auch weiterhin Spenden sammeln, um Astrid Göhner in ihren Projekten zu unterstützen. Helfen Sie mit. Sie können unter der Email-Adresse jutweb@web.de auch Kontakt zu uns aufnehmen, wenn Sie uns bzw. das Canzibe Buschhospital und unterstützen möchten.
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