Geschichte

Datenübersicht

zur Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Augustinus Keppel

 

Vorgeschichte

Geschichte

 

 

Vorgeschichte

1226 / 27

 

In dem heute noch erhaltenen Arnsteiner Necrologium wird im Anschluss an die älteste Schicht der verstorbenen Mitschwestern des Prämonstratenserinnen-Klosters Keppel im nördlichen Siegerland gedacht. Als erste Magistra der Klostergemeinschaft ist dort eine Schwester Kunigunde verzeichnet, die bereits vor 1236 verstorben ist.

1239

09. Juni

Graf Heinrich von Nassau übereignet auf Bitten seines Lehnsmannes Friedrich vom Hain dem Kloster Keppel das Patronatsrecht über die Kirche in Netphen. Aus dieser Urkunde, in der erstmals Keppel und Netphen erwähnt sind und die Übertragung der Netphener Pfarrei in die Zuständigkeit des Klosters Keppel bezeugt wird, ist zu ersehen, dass zu dieser Zeit bereits ein  Pfarrer in Netphen waltete, von dem sich Keppel alsbald  frei machen sollte. Seitdem wird die Seelsorge in Netphen, zugleich auch in Hilchenbach und in Wehbach auf dem Ginsberg durch Kanoniker  oder Weltpriester wahrgenommen, die vom Abt der Prämonstratenserabtei in Arnstein, dem das Frauenkloster in Keppel untergeordnet war, eingesetzt werden. Der für Keppel zuständige Dompropst von Mainz  bestätigt die Patronatsübertragung erst 1257.

1260

 

Klostergebäude und Stiftskirche werden niedergebrannt.

1275

21. Juni

Weihe der wiedererrichteten Keppeler Stiftskirche.

1319

8. März

Graf Heinrich von Nassau erhält vom Kloster Keppel die Rechte über die Wehbachskirche im Tausch gegen ein Gut in der Breitenbach und ein Gut zu dem Vorwerk Krakouve.

1325

 

Die Witwe Friedrichs vom Hain und ihr Schwager Gottfried vom Hain verzichten auf alle Ansprüche auf das Kloster Keppel.

1328

 

Hilchenbach als Pfarrort erstmals urkundlich erwähnt. Ein Vorgängerbau der alten Pfarrkirche St. Vitus dürfte nach archäologischen Befunden schon einige hundert Jahre vorher existiert haben.

1385

 

Erstmals wird eine Capella sanctae crucis (Heilig-Kreuz-Kapelle) – dem Kloster Keppel gegenüber gelegen – urkundlich im Zusammenhang mit der Verlegung eines Kirchweihfestes erwähnt. Dies geschieht auf Ersuchen des Landesherrn und eines Pastors in Siegen. Keppel hatte offensichtlich keine Rechte über diese Kapelle. Im 18. Jahrhundert wird die Heilig-Kreuz-Kapelle als Ruine beschrieben.

1392

 

In einer Klosterordnung wird Johann I., Graf von Nassau, und seine Frau, Margarete von der Mark, als »Schirmer und Stifter des Klosters« bezeichnet.

1436

 

Zeitgenössischen Beschreibungen nach befindet sich das Kloster Keppel in einem ruinösen Zustand.

1464

 

Die Keppler Schwestern widersetzen sich, den vom Arnsteiner Abt Meffried für die Pfarrei in Hilchenbach vorbestimmten Kanoniker Burckhard anzuerkennen.

1494

 

Gegen den Verzicht des Klosters Keppel auf das Patronat von Netphen und Hilchenbach überträgt der Graf Johann V. von Nassau-Dillenburg dem Kloster die Einkünfte des  Augustinusaltares in der Keppeler Stiftskirche und der zu dieser Zeit bereits ruinösen Johanniskirche bei Siegen.

1538

21. Juni

Messe und Chorgebet sollen in Keppel auf Weisung von Wilhelm I. Graf von Nassau-Dillenburg in deutscher Sprache gehalten werden.

1547

 

In der »Ordenung zu Keppel« wird die Umwandlung des ehemaligen Klosters in ein freiweltliches Stift evangelischer Prägung vorgezeichnet.

1587

 

Johann VI. (gen. der Ältere) Graf von Nassau-Dillenburg bestimmt den Calvinismus zur Landesreligion. Der Heidelberger Katechismus wird 1581 eingeführt.

1613

25. Dez.

Der nassauische Graf Johann der Jüngere teilt seinem Vater mit, dass er zum katholischen Glauben zurückgekehrt sei. 1618 heiratet der konvertierte Grafensohn die  katholische Prinzessin Ernestine von Ligne aus Belgien.

1621

03. Juli

Sein Vater, Johann der Mittlere, verwirft die Erbregelung im Sinne einer Primogenitur und ändert sein Testament dahingehend, dass er die Grafschaft Nassau-Siegen in drei Stammteile aufteilt.

1623

25. Dez.

Erstmals nach der Reformation wird im Oberen Schloss wieder die hl. Messe gefeiert.

1624

01. Jan.

Stichdatum, das rückwirkend beim Friedensschluss in Münster/Osnabrück 1648 zum Normaljahr erklärt wird, wonach alle bis dahin im Laufe des 30-jährigen Krieges veränderten kirchlichen Verhältnisse restituiert werden. Am 08. Januar desselben Jahres lässt Graf Johann der Jüngere dem reformierten Prediger in der ehemaligen Siegener Franziskanerklosterkirche (Johanniskirche) durch die aus Köln mitgebrachten Jesuitenpatres die Schlüssel abfordern. Er lässt die Kirche weihen und drei Tage später die hl. Messe darin feiern.

1626

06. Juni

Nach dem Religionsedikt sind alle Kirchen und deren Zubehör dem Grafen Johann zu übergeben, der sie ihrem fundationsmäßigen Zwecke, dem katholischen Gottesdienst, wieder  zurückzugeben gedenkt. Alle Untertanen haben dem katholischen Gottesdienst beizuwohnen. Der katholische Landesherr fordert die Annahme des korrigierten Gregorianischen Kalenders. Zur zeitlichen  Verkürzung gegenüber dem bislang gebräuchlichen Julianischen Kalender wird umstellungshalber der 28. Mai zum 8. Juni umgeschrieben.

1626

30. Juni

Ausweisung des reformierten Keppeler Damenkonvents.

1626

14. Sep.

Jesuiten ziehen ins Stift ein. Keppel dient den Patres allerdings nur zum Unterhalt, während sie in Siegen ihr Kolleg, das Jesuitengymnasium und eine Bürgerschule  einrichten.

1648

 

Der Dreißigjährige Krieg endet mit dem Westfälischen Friedensschluss.

1649

03. Juli

Die zunächst in Frankfurt und dann in Siegen tagende Kaiserliche Kommission fällt ihr Urteil im Siegerländer Sukzessionsstreit. Im nachfolgenden Jahr, am 14. Dezember, regelt die Friedens-Exekutions-Kommission die Restitution der kirchlichen Verhältnisse in der Grafschaft Nassau-Siegen.

1651

11. Dez.

Die Erben der katholischen und evangelischen Linie Nassau-Siegen einigen sich in einem Vergleich und definieren ihre jeweiligen landesherrlichen Kompetenzen.

1655

30. Apr.

In einem Rezess wird für das Stift Keppel eine simultane Konfessionsverfassung vereinbart, wonach eine Hälfte des Konvents evangelisch, die andere Hälfte katholisch sein soll, und die Äbtissinnen in der Amtsfolge nach der Bekenntniszugehörigkeit wechseln müssen.

Die Simultaverfassung sieht für jede Konfessionspartei das Recht vor, sich einen Hausgeistlichen zu bestellen. Auf katholischer Seite versieht zunächst der Pfarrer von Netphen diese Funktion. Bis 1811 wirken in Keppel residierende katholische Hauskapläne, die über die Bedürfnisse der geistlichen Betreuung der Stiftsdamen hinaus auch die Katholiken der Umgebung pastorieren.

1667

 

Der Mainzer Erzbischof erfährt, dass die katholischen Fräulein in Keppel am reformierten Gottesdienst in der Stiftskirche teilnehmen. Er fordert sie auf, stattdessen die Messe zu feiern und die Stundengebete einzuhalten.

1681

 

Ein [heute verschollenes] »Ehe-, Tauff- und Todtenbuch« wird für den katholischen Teil der Stiftsgemeinde angelegt.

1687

 

Fürst Wilhelm Moritz zu Nassau gestattet in einem Einigungsvertrag mit dem Freiherrn Johann Philipp von und zu der Hees – zugleich durch Einheiratung Erbe zu Holdinghausen – , die freie Ausübung der katholischen Religion auf seinem Gut in Burgholdinghausen. Bis 1788 werden Gottesdienste in der Schlosskapelle in Burgholdinghausen abgehalten und pfarrliche Funktionen von den dort angestellten Hausgeistlichen ausgeübt. Nach der Übernahme des Gutes durch Freiherr von Fürstenberg versehen die Pfarrer von Rahrbach die Seelsorge der Katholiken im Einzugsgebiet von Burgholdinghausen.

1701

 

Aus eigenen Mitteln stiftet die katholische Äbtissin Anna Elisabeth von der Hees ein Altarretabel für die Stiftskirche. Sechs Jahre zuvor hatte sie den Bau einer Orgel  finanziert.

1803

 

 

25. Feb.

 

 

Durch den in Regensburg unterzeichneten Reichsdeputationshauptschluss (RDH) wird die Annexion der geistlichen Fürstentümer als Entschädigung für die linksrheinischen  Abtretungen an Frankreich (Frieden von Lunéville 1801) reichsrechtlich sanktioniert.

1810

04. Aug.

Die französisch-bergische Regierung unterstellt die Verwaltung aller Stiftseinkünfte dem Domänendirektor des Sieg-Departements.

1811

21. Okt.

 

Johann Eckhart verlässt als letzter stiftischer Hauskaplan der Simultanzeit Keppel und wechselt auf eine Pfarrstelle in Wilnsdorf. Nunmehr wird Keppel gelegentlich von Heinsberg bzw. Netphen geistlich betreut.

1815

17. Juli

Letztmalig vor der endgültigen Aufhebung des Keppeler Konvents wird ein katholischer Gottesdienst in der Stiftskirche gefeiert.

1818

 

16. Okt.

 

Pfarrer Göbel aus Heinsberg richtet ein Bittgesuch an die Königl. Preußische Regierung in Arnsberg zwecks Wiedereinführung eines katholischen Gottesdienstes in der Stiftskirche.

1821

 

16. Juli

 

Die Zirkumskriptionsbulle De salute animarum von Papst Pius VII. regelt die Diözesaneinteilung in Preußen, u.a. wird das Siegerland, ehemals Mainz zugehörig, dem Bistum Paderborn eingegliedert. Fünf Jahre später erfolgt eine erste Visitation des Dekanats Siegen durch einen Paderborner Bischof. Bei dieser Gelegenheit spendet Weihbischof Drs. Richard Dammers 1600 Firmbewerbern im nördlichen Siegerland das Sakrament der Firmung.

1830

 

23. Mai

 

Hüttensekretär Cremer aus Lohe setzt im Namen der hiesigen Katholiken ein Gesuch mit der Bitte um Wiedereinführung des katholischen Gottesdienstes in Keppel auf. Dieses richtet er zunächst an den Hilchenbacher Bürgermeister Reifenrath, der es an den Landrat weiterleitet. Hierzu reicht Bügermeister Reifenrath dem Landratsamt in Siegen eine Auflistung von 216 stiftsinteressierten Katholiken ein. Zwei jahre später wird die Bittschrift dem König von Preußen unterbreitet, jedoch ohne Erfolg.

1839

 

08. Dez.

 

Letztmalig wird in der alten Hilchenbacher St.-Vitus-Kirche der Gottesdienst gefeiert. Hiernach versammelt sich die reformierte Kirchengemeinde zu den Gottesdiensten in der Stiftskirche. Die Einweihung des neuen Kirchbaus in Hilchenbach erfolgt am 17. Dezember 1844.

 

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Geschichte der Pfarrei

 

1843

 

30. Okt.

 

Die königliche Regierung in Arnsberg gestattet widerruflich und mit bestimmten Auflagen den Katholiken die Mitbenutzung der Stiftskirche.

1844

 

18. Mai

 

Dem Silberger Schulvikar Schmidt wird durch das Bischöfl. Generalvikariat in Paderborn die facultas binandi erteilt. Damit wird ihm erlaubt, neben seinen Verpflichtungen in Silberg an Sonn- und Feiertagen eine zweite hl. Messe in Keppel zu feiern. Am 09. Juni wird erstmals nach 29 Jahren wieder eine hl. Messe gefeiert in der Stiftskirche gefeiert

1848

 

14. Dez.

Mit Friedrich Theodor Ries wird erstmals ein ständiger Geistlicher für die katholische Missionsgemeinde in Keppel eingeführt. 1850 richtet er in seiner Pfarrwohnung im Stift eine private Elementarschule ein, die bis Ende des Jahres 1855 geduldet wird.

Im Pfarrsiegel der katholischen Missionsgemeinde erscheint erstmals St. Augustinus als Schutzpatron, obgleich das Patrozinium der Stiftskirche seit altersher Maria und Johannes Evangelista galt. Bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts – offensichtlich 1849 eingeführt durch Missionspfarrer Ries – wird alljährlich zum Namensfest des großen Kirchenlehrers eine  Augustinus-Prozession gehalten. 1900 wird die neue Pfarrkirche dem hl. Augustinus geweiht.

1855

04. Juni

Feierliche Proklamation der neuen kath. Missionspfarrei durch den Bischof in Paderborn.

 

 

Katholische Pfarrbücherei wird mit Unterstützung des Borromäusvereins eingerichtet.

1856

 

21. Okt.

 

Die Regierung genehmigt nach fast zwölfjähriger Alleinnutzung der Stiftskirche durch die Katholiken wieder simultan einen evangelischen Gottesdienst in Keppel.

 

 

1869

 

24. Okt.

 

28. Okt.

 

Katholische Elementarschule erhält eigenes Gebäude. Am 15. Februar 1858 wird die ehemals katholische Privatschule zur öffentlichen Schule erhoben.

Dem katholischen Missionspfarrer wird in Keppel die Wohnung gekündigt, da in den historischen Stiftsgebäuden die Eröffnung einer Mädchenschule geplant ist.

1874 wird neben der kath. Schule an der Ferndorfer Chaussee ein Pastoratsgebäude errichtet.

1875

 

05.  Jan.

 

Der Paderborner Bischof Konrad Martin wird wegen unbeugsamen Widerstands staatlicherseits für abgesetzt erklärt und in Haft auf die Festung Wesel überführt. Nunmehr übernimmt ein »Königlicher Commissarius« die bischöfliche Vermögensverwaltung. Infolge der »Kulturkampf«-Gesetzgebung verfügt Preußen die Einstellung aller Geldleistungen an die katholische  Kirche. Auch dem örtlichen Missionspfarrer Christoph Büscher wird das Gehalt nicht ausgezahlt.

1880

Oktober

Einweihung der Kapellenschule in Kreuztal.

1881

 

17. Juni

 

Einweihung der katholischen Privatschule in Kreuztal, die am 1. Sept. 1887 als öffentliche Schule anerkannt wird.

1887

 

Gründung des Männerchores »St. Augustinus«

1892

 

Erstmals wird anlässlich der Firmspendung in Keppel von Bischof Hubertus die Beendigung des Simultaneums und die Trennung der katholischen Pfarrgemeinde von der Stiftskirche erörtert.

1894

28.  Sept.

Erhebung der Missionspfarrei zu einer selbständigen Pfarrei. Der bischöflichen Proklamation folgt ein Jahr später die staatliche Anerkennung.

1898

12. Dez.

Die Wahl des Bauplatzes für die neue kath. Pfarrkirche fällt nach der Entscheidung eines Definitors auf ein kirchliches Grundstück in Hillnhütten /Dahlbruch unweit des  Pfarrhauses.

1899

21. März

Der Oberpräsident von Westfalen genehmigt eine Hauskollekte bei den katholischen Einwohnern in der gesamten Provinz Westfalen zu Gunsten der Siegerländer Diasporagemeinde  Keppel.

1899

12. Aug.

Baugenehmigung für die neue katholische Pfarrkirche. Am nachfolgenden Tag wird in Anwesenheit von Dechant Vollmer die Grundsteinlegung vorgenommen.

1900

22. Sept.

Feierliche Kirchweihe der neuen St.-Augustinus-Kirche durch den Paderborner Bischof Dr. Wilhelm Schneider.

1905

 

27. Sept.

 

Einweihung der neu errichteten St.-Johannes-Kirche (Baubeginn 19. Sept. 1904) in Creuzthal auf dem Dörnberg.

1907

 

28. Juli

 

Einführung der Bruderschaft vom heiligen Herzen Jesu und Einweihung eines Bruderschaftsaltares in der St.-Augustinus-Pfarrkirche im Herbst desselben Jahres.

1910

19. Sept.

Bauabnahme für das neu errichtete Pfarrhaus unmittelbar neben der Kirche.

1911

16. Okt.

Kirchliche Weihe der neuen katholischen Volksschule westlich der Pfarrkirche.

1919

 

11. Mai

 

Kirchenvorstand und kirchliche Gemeindevertretung in Netphen sprechen sich gegen die Umpfarrung von Herzhausen nach Keppel als Augleich für die beabsichtigte Abpfarrung von Kreuztal aus.

1920

 

01. April

 

Die kathol. Missionstelle in Kreuztal wird lt. Errichtungsurkunde des Paderborner Bischofs Dr. Karl-Joseph Schulte in den Status einer Filialkirchengemeinde mit eigener  Vermögensverwaltung und Korporationrechten erhoben.

1921

 

31. Juli

 

Weihe des Kapellenanbaus an die Schule des Schulverbandes Herzhausen/Frohnhausen in Herzhausen durch den Netphener Pfarrer Keiter.

1924

 

01. Aug.

 

Die bischöfl. Behörde setzt gegen den Ablehnungsbeschluss Netphens die Umpfarrung Herzhausens nach Keppel durch.

1929

Mai

Gründung des Frauen- und Müttervereins, später kfd

1939

01. April

Aufhebung der katholischen Volksschule.

1941

29. Mai

Auf Antrag des Kirchenvorstandes Umbenennung der kathol. Pfarrgemeinde Keppel in »Katholische Pfarrgemeinde Dahlbruch«. Aufhebung des Umbenennungsbeschlusses am 5. März 1951, seitdem wieder die ehemalige Bezeichnung »Kath. Pfarrgemeinde St. Augustinus Keppel« in (Hilchenbach-)Dahlbruch.

 

 

Abgabe der Glocken zur Einschmelze der Metalle für Kriegszwecke.

1946

23. Febr.

Wiedereinrichtung der katholischen Bekenntnisschule durch Militärregierung genehmigt.

 

18. Aug.

Erstmals kath. Sonntagsgottesdienst in der Aula des Jung-Stilling-Gymnasiums in Hilchenbach.

1947

25. März

Einweihung der Notkapelle »St. Maria zu Hilchenbach« in den ehemaligen Lagerräumen der Druckerei Wesener.

1950

Nov.

In Hilchenbach bildet sich eine eigene Frauengemeinschaft.

1951

15. Okt.

Grundsteinlegung zur St.-Anna-Kapelle in Herzhausen.

1954

30. Okt.

Erzbischof Dr. Lorenz Jäger kommt zur Konsekration der St.-Anna-Kapelle. Die Benediktion war am ersten Adventssonntag des Vorjahres von Dechant Buchen vorgenommen worden.

1955

19. Dez.

Grundsteinlegung zum Bau der kath. St.-Vitus-Kirche in Hilchenbach.

1957

01. Febr.

Aufhebung der Hilchenbacher Kuratie. Der bisherige Kurat Erich Nalepa wird zum 01. Mai desselben Jahres nach Hillmicke versetzt.

 

14. Juni

Einweihung der Hilchenbacher Kirche am Fest des hl. Vitus.

1960

16. Juli

Einweihung des Neu- und Erweiterungsbaus der Dahlbrucher Pfarrkirche St. Augustinus.

 

02. Okt.

Konsekration der erneuerten Pfarrkirche durch den Paderborner Erzbischof Dr. Lorenz Jäger.

1967

 

Gründung des Frauenchors »St. Augustinus«

1968

10. April

Umwandlung der katholischen Volksschule in eine Grundschule mit vier Jahrgängen.

1969

01. Aug.

Auflösung der kath. Volksschule in Dahlbruch. Die seit 1947 bestehende zweiklassige kath. Bekenntnisschule in Hilchenbach ist schon ein Jahr zuvor mit den ev.  Grundschulklassen in Hilchenbach sowie aus Helberhausen und Vormwald vereinigt worden (heutige Florenburgschule).

1980

03. Mai

Grundsteinlegung zu einer neuen St.-Vitus-Kirche in Hilchenbach (Baubeginn November 1979, Richtfest September 1980)

1981

03. Mai

Einweihung der neuen Hilchenbacher St.-Vitus-Kirche durch Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt.

1988

01. Febr.

Der Pfarrer von St. Augustinus Keppel, Josef Utsch, wird im Hohen Dom zu Paderborn als nichtresidierender Domkapitular in sein Amt eingeführt.

 

27. März

Einweihung der neuen Orgel in der Dahlbrucher Kirche. Sieben Jahre später wird eine neue Orgel in der Hilchenbacher Kirche eingeweiht.

2000

25. Sept.

Die Kirchengemeinde feiert das 100-jährige Kirchbaujubiläum der Dahlbrucher Pfarrkirche. Das feierliche Pontifikalamt zelebriert der Paderborner Erzbischof Johannes  Joachim Degenhardt.

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zusammengestellt von: Dr. Erwin Isenberg